- Kann man Dinge in Existenz sprechen? - Warum bejahte Hiob die Frage Gottes nicht einfach (weil er auch Dinge in Existenz sprechen konnte), siehe Hiob 38 "4 Wo warst du, als ich den Grund der Erde legte? Sprich es aus, wenn du Bescheid weißt! 12 Hast du, solange du lebst, jemals den Sonnenaufgang angeordnet und dem Morgenrot seinen Platz angewiesen, 34 Kannst du deine Stimme zu den Wolken erheben, sodass dich Regengüsse bedecken?" Dann wäre Gottes Argumentation hier sinnlos. - Genau wie in Hiob 39 "27 Schwingt sich auf dein Geheiß der Adler empor und legt sein Nest in der Höhe an?" - Nur Gott hat schöpferische Kraft! Psalm 33 "8 Die ganze Erde fürchte den HERRN, und vor ihm scheue sich alles, was auf dem Erdboden wohnt! 9 Denn er sprach, und es geschah; er gebot, und es stand da." Gott spricht, und wir sollen uns fürchten. Oder müssen sich alle vor allen Gläubigen fürchten? Und gleichzeitig würden sich doch die "Götter" des WoF verweigern, sich irgendeinem anderen "Gott" zu beugen, oder? - Richtiges Beten muss die Macht Gottes in Demut anerkennen! - Anstatt sein Schicksal in die richtige Richtung zu sprechen, antwortet (der als Prophet mit dem heiligen Geist erfüllte) Daniel in Kapitel 3 "17 Wenn es so sein soll — unser Gott, dem wir dienen, kann uns aus dem glühenden Feuerofen erretten, und er wird uns bestimmt aus deiner Hand erretten, o König! 18 Und auch wenn es nicht so sein soll, so wisse, o König, dass wir deinen Göttern nicht dienen und auch das goldene Bild nicht anbeten werden, das du aufgestellt hast!" - Genau wie Joab in 2. Samül 10 "12 Sei stark, ja, lass uns stark sein für unser Volk und für die Städte unseres Gottes; der HERR aber tü, was ihm gefällt!" - Sogar Jesus betet so in Matthäus 26 "39 Und er ging ein wenig weiter, warf sich auf sein Angesicht, betete und sprach: Mein Vater! Ist es möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht wie ich will, sondern wie du willst!" - Ein solches Gebet zeigt nicht Zweifel, sondern erkennt an, dass Gott allein auf dem Thron sitzt. Denn er beschließt alles: - Epheser 1 "11 — in ihm, in welchem wir auch ein Erbteil erlangt haben, die wir vorherbestimmt sind nach dem Vorsatz dessen, der alles wirkt nach dem Ratschluss seines Willens," - Jesaja 43 "13 Ja, von jeher bin ich derselbe, und niemand kann aus meiner Hand erretten. Ich wirke — wer will es abwenden?" - Hiob 23 "13 Doch Er bleibt sich gleich, und wer will ihm wehren? Was er will, das tut er." - Sprüche 19 "21 Ein Mensch macht vielerlei Pläne in seinem Herzen, aber der Ratschluss des HERRN hat Bestand." - Daniel 4 "34 Nun lobe und erhebe und verherrliche ich, Nebukadnezar, den König des Himmels; denn all sein Tun ist richtig, und seine Wege sind gerecht; wer aber hochmütig wandelt, den kann er demütigen!«" - Paulus betet auch so in Römer 1 "9 Denn Gott, dem ich in meinem Geist diene am Evangelium seines Sohnes, ist mein Zeuge, wie unablässig ich an euch gedenke, 10 indem ich allezeit in meinen Gebeten flehe, ob es mir nicht endlich einmal durch den Willen Gottes gelingen möchte, zu euch zu kommen. 11 Denn mich verlangt danach, euch zu sehen, um euch etwas geistliche Gnadengabe mitzuteilen, damit ihr gestärkt werdet," - Denn es gibt falsche Gebete - das Bekenntnis der Jünger schließt mögliche falsche Gebete ein, siehe Lukas 11 "Und es begab sich, dass er an einem Ort im Gebet war; und als er aufhörte, sprach einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger lehrte!" - Sogar der heilige Geist richtet sich nach dem Willen des Vaters in Römer 8 "27 Der aber die Herzen erforscht, weiß, was das Trachten des Geistes ist; denn er tritt so für die Heiligen ein, wie es Gott entspricht." - Wir sollen nicht befehlen im Gebet, sagt Jakobus 4 "13 Wohlan nun, die ihr sagt: Heute oder morgen wollen wir in die und die Stadt reisen und dort ein Jahr zubringen, Handel treiben und Gewinn machen 14 — und doch wisst ihr nicht, was morgen sein wird! Denn was ist euer Leben? Es ist doch nur ein Dunst, der eine kleine Zeit sichtbar ist; danach aber verschwindet er. 15 Stattdessen solltet ihr sagen: Wenn der Herr will und wir leben, wollen wir dies oder das tun. 16 Jetzt aber rühmt ihr euch in eurem übermut! Jedes derartige Rühmen ist böse." Alle andere Arten zu beten, sind böse! - Paulus erlebt, wie Gott sein Gebet ablehnt in 2. Korinther 12 "7 Und damit ich mich wegen der außerordentlichen Offenbarungen nicht überhebe, wurde mir ein Pfahl fürs Fleisch gegeben, ein Engel Satans, dass er mich mit Fäusten schlage, damit ich mich nicht überhebe. 8 Seinetwegen habe ich dreimal den Herrn gebeten, dass er von mir ablassen soll. 9 Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen! Darum will ich mich am liebsten vielmehr meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft des Christus bei mir wohne." - Soll man beten oder befehlen? - 1. Thessalonicher 5 "17 Betet ohne Unterlass!" - nicht "sprich Dinge in Existenz" oder "befiehl" ohne Ende - Philipper 4 "6 Sorgt euch um nichts; sondern in allem lasst durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden." Anliegen mit Flehen vorbringen, nicht im Befehlston! - Das Konzept des schöpferischen Glaubens (sprechen in Existenz) degeniert sogar die gesamte Trinität (die Schöpfung ist vom Vater, zum Sohn, und durch den heiligen Geist): - den Vater als die Qülle der Schöpfung: - 1. Mose 1 "1 Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde." - Nehemia 9 "5 Und die Leviten Jeschua, Kadmiel, Bani, Hasabneja, Serebja, Hodija, Sebanja und Petachja sprachen: Steht auf, lobt den HERRN, euren Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Und man lobe den Namen deiner Herrlichkeit, der über alle Danksagung und alles Lob erhaben ist! 6 Du bist der HERR, du allein! Du hast den Himmel gemacht, aller Himmel Himmel samt ihrem ganzen Heer, die Erde und alles, was auf ihr ist, die Meere und alles, was in ihnen ist. Du erhältst alles am Leben, und das Heer des Himmels betet dich an." - Gott war als einziger von Ewigkeit zu Ewigkeit, und er hat die Welt geschaffen - Psalm 90 "2 Ehe die Berge wurden und du die Erde und den Erdkreis hervorbrachtest, ja, von Ewigkeit zu Ewigkeit bist du Gott! 10 Unser Leben währt siebzig Jahre, und wenn es hoch kommt, so sind’s achtzig Jahre; und worauf man stolz ist, das war Mühsal und Nichtigkeit, denn schnell enteilt es, und wir fliegen dahin. 11 Wer erkennt aber die Stärke deines Zorns, deinen Grimm, so wie es der Furcht vor dir entspricht? 12 Lehre uns unsere Tage richtig zählen, damit wir ein weises Herz erlangen!1" - Gott allein hat die Erde gemacht: Jesaja 44 "24 So spricht der HERR, dein Erlöser, der dich von Mutterleib an gebildet hat: Ich bin der HERR, der alles vollbringt — ich habe die Himmel ausgespannt, ich allein, und die Erde ausgebreitet durch mich selbst —," - Daher ist nur Gott nichts unmöglich! Jeremia 32 "17 Ach, Herr, HERR, siehe, du hast den Himmel und die Erde gemacht mit deiner großen Kraft und mit deinem ausgestreckten Arm; dir ist nichts unmöglich!" - den Sohn als den Agenten der Schöpfung (zu ihm ist alles geschaffen): - Johannes 1 "1 Im Anfang war das Wort1, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. 2 Dieses war im Anfang bei Gott. 3 Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist." - Kolosser 1 "16 Denn in ihm ist alles erschaffen worden, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten1 : Alles ist durch ihn und für ihn geschaffen;" - Hebräer 1 "2 hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn. Ihn hat er eingesetzt zum Erben von allem, durch ihn hat er auch die Welten geschaffen;" - den Geist als Ausführender der Schöpfung: - 1. Mose 1 "2 Die Erde aber war wüst und leer, und es lag Finsternis auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über den Wassern." - Hiob 26 "13 Durch seinen Hauch wird der Himmel klar; mit seiner Hand durchbohrt er die flüchtige Schlange." - Hiob 33 "4 Der Geist Gottes hat mich gemacht, und der Odem des Allmächtigen erhält mich am Leben." - Psalm 104 "30 sendest du deinen Odem aus, so werden sie erschaffen, und du erneuerst die Gestalt der Erde." - Jesaja 40 "12 Wer hat die Wasser mit der hohlen Hand gemessen? Wer hat den Himmel mit der Spanne abgegrenzt und den Staub der Erde in ein Maß gefasst? Wer hat die Berge mit der Waage gewogen und die Hügel mit Waagschalen? 13 Wer hat den Geist des HERRN ergründet, und wer hat ihn als Ratgeber unterwiesen?" - nur der Vater hat schöpferische Kraft - kein Mensch, kein Engel, kein Teufel, kein Tier. Das einzige, wie der Mensch an der Schöpfung teilhaben kann, ist, indem er Gottes Befehl umsetzt, fruchtbar zu sein - Das menschliche Wort hat also NULL schöpferische Kraft!