======================== Die Biblischen Bunde ======================== Chris Roseborough, https://www.youtube.com/watch?v=7VOb9gt_Ud0 , "F4F | Sorting out the Biblical Covenants" https://www.piratechristian.com/captains-log/2014/05/14/are-you-a-sabbath-keeper-or-sabbath-breaker?rq=sabbath - Epheser 2: "14 Denn er ist unser Friede. Er hat aus beiden eins gemacht und die Zwischenwand der Umzäunung,[8]die Feindschaft, in seinem Fleisch abgebrochen. 15 Er hat das Gesetz[9] der Gebote in Satzungen beseitigt, um die zwei – Frieden stiftend – in sich selbst zu einem neuen Menschen zu schaffen 16 und die beiden in einem Leib mit Gott zu versöhnen durch das Kreuz, durch das er[10] die Feindschaft getötet hat. 17 Und er kam und hat Frieden verkündigt[11] euch, den Fernen, und Frieden den Nahen. 18 Denn durch ihn haben wir beide durch einen Geist den Zugang zum Vater." - Römer 1: "16 Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, ist es doch Gottes Kraft zum Heil[7] jedem Glaubenden, sowohl dem Juden zürst als auch dem Griechen[8]." - Ein Bund ist so etwas wie ein Vertrag. - Es gibt einseitige und zweiseitige - Es gibt eine Art Unterschrift oder Versiegelung - Es gibt Rechte und Pflichten - Die Pflichten einzuhalten, bringt Segen mit sich - Sie zu verletzen, bringt Fluch - Gutes modernes Beispiel ist ein Schuldenkreditvertrag - Nach der Unterzeichnung gibt es keine änderungen - Biblische Bunde haben auch immer Zeichen - Manche Bunde sind vorübergehend, andere permanent - Bund mit Noah - einseitig - das Zeichen ist der Regenbogen - 1. Mose 9 "Und ich, siehe, ich richte meinen Bund mit euch auf und mit euren Nachkommen nach euch 10 und mit jedem lebenden Wesen, das[6] bei euch ist, an Vögeln, an Vieh und an allen Tieren der Erde bei euch, von allem, was aus der Arche gegangen ist, von allen Tieren der Erde. 11 Ich richte meinen Bund mit euch auf, dass nie mehr alles Fleisch ausgerottet werden soll durch das Wasser der Flut, und nie mehr soll es eine Flut geben, die Erde zu vernichten. 12 Und Gott sprach: Dies ist das Zeichen des Bundes, den ich stifte zwischen mir und euch und jedem lebenden Wesen, das[7] bei euch ist, auf ewige Generationen hin: 13 Meinen Bogen setze ich in die Wolken, und er sei das Zeichen des Bundes zwischen mir und der Erde. 14 Und es wird geschehen, wenn ich Wolken über die Erde aufwölke und der Bogen in den Wolken erscheint, 15 dann werde ich an meinen Bund denken, der zwischen mir und euch und jedem lebenden Wesen[8] unter allem Fleisch besteht; und nie mehr soll das Wasser zu einer Flut werden, alles Fleisch zu vernichten. 16 Wenn der Bogen in den Wolken steht, werde ich ihn ansehen, um an den ewigen Bund zu denken zwischen Gott und jedem lebenden Wesen[9] unter allem Fleisch, das auf Erden ist. 17 Und Gott sprach zu Noah: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich aufgerichtet habe zwischen mir und allem Fleisch, das auf Erden ist." - Gott erinnert sich an den Bund, wenn der Regenbogen sichtbar ist - Aber beide Parteien sehen das Zeichen und erinnern sich - Bund mit Abraham - einseitig, erstellt mit Abraham und seinem Samen (Singular), also: Jesus - der Bund wird erstellt in 1. Mose 15, das Zeichen in 1. Mose 17 - 1. Mose 15 "6 Und er glaubte dem[4] HERRN; und er rechnete es ihm als Gerechtigkeit an." "18 An jenem Tag schloss der HERR einen Bund mit Abram und sprach: Deinen Nachkommen habe ich dieses Land gegeben, vom Strom ägyptens an bis zum großen Strom, dem Euphratstrom:" - Schon hier wird gesagt: Gerechtigkeit kommt nur durch Glauben, so wie Paulus schreibt in Galater 3 "6 Ebenso wie Abraham Gott glaubte und es ihm zur Gerechtigkeit gerechnet wurde. 7 Erkennt daraus: Die aus Glauben sind, diese sind Abrahams Söhne! 8 Die Schrift aber, voraussehend, dass Gott die Nationen aus Glauben rechtfertigen werde, verkündigte dem Abraham die gute Botschaft voraus: »In dir werden gesegnet werden alle Nationen.« 9 Folglich werden die, die aus Glauben sind, mit dem gläubigen Abraham gesegnet." - 1. Mose 17 "2 Und ich will meinen Bund zwischen mir und dir setzen und will dich sehr, sehr mehren." "7 Und ich werde meinen Bund aufrichten zwischen mir und dir und deinen Nachkommen nach dir durch alle ihre Generationen zu einem ewigen Bund, um dir Gott zu sein und deinen Nachkommen nach dir." "9 Und Gott sprach zu Abraham: Und du, du sollst meinen Bund halten, du und deine Nachkommen nach dir, durch ihre Generationen! 10 Dies ist mein Bund, den ihr halten sollt, zwischen mir und euch und deinen Nachkommen nach dir: Alles, was männlich ist, soll bei euch beschnitten werden; 11 und zwar sollt ihr am Fleisch eurer Vorhaut beschnitten werden! Das wird das Zeichen des Bundes sein zwischen mir und euch." - das Zeichen ist die Beschneidung - beide Parteien sehen das Zeichen und erinnern sich - Ist der abrahamische Bund noch verpflichtend? - Apostelgeschichte 15 "1 Und einige kamen von Judäa herab und lehrten die Brüder: Wenn ihr nicht beschnitten worden seid nach der Weise Moses, so könnt ihr nicht gerettet werden."  "5 Einige aber von denen aus der Sekte der Pharisäer, die gläubig waren, traten auf und sagten: Man muss sie beschneiden und ihnen gebieten, das Gesetz Moses zu halten." - Galater 3 "10 Denn alle, die aus Gesetzeswerken sind, die sind unter dem Fluch; denn es steht geschrieben: »Verflucht ist jeder, der nicht bleibt in allem, was im Buch des Gesetzes geschrieben ist, um es zu tun!« 11 Dass aber durch[2] Gesetz niemand vor Gott gerechtfertigt wird, ist offenbar, denn »der Gerechte wird aus Glauben leben[3]«. 12 Das Gesetz aber ist nicht aus Glauben, sondern: »Wer diese Dinge getan hat, wird durch sie leben.« 13 Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, indem er ein Fluch für uns geworden ist – denn es steht geschrieben: »Verflucht ist jeder, der am Holz hängt!« –, 14 damit der Segen Abrahams in Christus Jesus zu den Nationen kam, damit wir die Verheißung des Geistes durch den Glauben empfingen. 15 Brüder, ich rede nach Menschenart: Selbst eines Menschen rechtskräftig festgelegtes Testament hebt niemand auf[4] oder fügt etwas hinzu." - Die erwähnten Flüche spielen auf 5. Mose 28, 15-68 an - Wie sollen wir den Geist empfangen? Durch den Glauben! - Paulus sagt, dass Christus der Nachfolger von Abraham ist, auf den sich die Verheißungen beim Bund Abrahams (außer Abraham selbst) beziehen: Galater 3 "16 Dem Abraham aber wurden die Verheißungen zugesagt und seiner Nachkommenschaft[5]. Er spricht nicht: »und seinen[6] Nachkommen[7]«, wie bei vielen, sondern wie bei einem: »und deinem Nachkommen[8] «, und der ist Christus." - Dieser Vers bezieht sich auf 1. Mose 15 "13 Und er sprach zu Abram: Ganz gewiss sollst du wissen[6], dass deine Nachkommenschaft Fremdling sein wird in einem Land, das ihnen nicht gehört; und sie werden ihnen dienen, und man wird sie unterdrücken vierhundert Jahre lang." - Der Bund mit Abraham hat also zwei Empfänger (sagt Paulus): Abraham und Christus - das durch Glauben erworbene Erbe gilt aber allen, die an Christus glauben - Galater 3 "29 Wenn ihr aber des Christus seid, so seid ihr damit Abrahams Nachkommenschaft[15] und nach der Verheißung Erben." - Bund mit Moses - seine Ablösung - kam 430 Jahre nach dem Bund mit Abraham: Galater 3 "17 Dies aber sage ich: Einen vorher von Gott bestätigten Bund macht das vierhundertdreißig Jahre später entstandene Gesetz nicht ungültig, sodass die Verheißung unwirksam geworden wäre." - der Bund mit Abraham wurde also nicht abgelöst durch den Bund mit Moses (denn der andere Empfänger, Jesus, war noch nicht geboren) - wenn Paulus in diesem Abschnitt vom Gesetz spricht, meint er also das Gesetz Moses! - der Sinn war niemals, Menschen zu erretten: Galater 3 "17 Dies aber sage ich: Einen vorher von Gott bestätigten Bund macht das vierhundertdreißig Jahre später entstandene Gesetz nicht ungültig, sodass die Verheißung unwirksam geworden wäre. 18 Denn wenn das Erbe aus dem Gesetz kommt, so kommt es nicht mehr aus der Verheißung; dem Abraham aber hat Gott es durch Verheißung geschenkt." - keine Vollkommenheit durch den mosaischen Bund: Hebräer 7 "11 Wenn nun die Vollendung durch das levitische Priestertum erreicht worden wäre – denn in Verbindung mit ihm hat das Volk das Gesetz empfangen –, welche Notwendigkeit bestand dann noch, einen anderen Priester nach der Ordnung Melchisedeks aufzustellen und nicht nach der Ordnung Aarons zu nennen?" - das Erbe kommt also aus der Verheißung, nicht aus dem Gesetz - Galater 3 "29 Wenn ihr aber des Christus seid, so seid ihr damit Abrahams Nachkommenschaft[15] und nach der Verheißung Erben." - der Sinn des Gesetzes? Erkennung der Sünden: Galater 3 "19 Was soll nun das Gesetz? Es wurde der übertretungen wegen hinzugefügt – bis der Nachkomme[9] käme, dem die Verheißung galt –, angeordnet durch Engel in der Hand eines Mittlers." - Entspricht auch Römer 3 "20 Darum: Aus[8] Gesetzeswerken wird kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden; denn durchs Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde." - oder Römer 5 "20 Das Gesetz aber ist daneben hereingekommen, damit das Maß der übertretung voll würde" - das Gesetz (Moses) hat Gültigkeit "bis der Nachkomme käme" - Jesus. - Wiederholung in Vers Galater 3 "21 Ist denn das Gesetz gegen die Verheißungen Gottes? Auf keinen Fall! Denn wenn ein Gesetz gegeben worden wäre, das lebendig machen könnte, dann wäre wirklich die Gerechtigkeit aus dem Gesetz." - der Bund mit Moses hatte nie die Absicht, Menschen zu erretten! Denn 'kein Fleisch wird aus Gesetzeswerken gerettet' - das Gesetz zählt nicht mehr für jetzige Christen: Galater 3 "24 Also ist das Gesetz unser Erzieher auf Christus hin geworden, damit wir aus Glauben gerechtfertigt werden. 25 Nachdem aber der Glaube gekommen ist, sind wir nicht mehr unter einem Erzieher; 26 denn ihr alle seid Söhne Gottes durch den Glauben in[12] Christus Jesus." - der Sinn des Bundes mit Moses war also eine Erziehungsmaßnahme, wobei das jedoch nicht generell heißt, dass z.B. die 10 Gebote Gottes nicht Gottes Willen ausdrücken würden - Galater 4 "1 Ich sage aber: Solange der Erbe unmündig ist, unterscheidet er sich in nichts von einem Sklaven, obwohl er Herr über alles ist; 2 sondern er ist unter Vormündern und Verwaltern bis zu der vom Vater festgesetzten Frist. 3 So waren auch wir, als wir Unmündige waren, unter die Elemente der Welt versklavt;" - "Elemente der Welt" benutzt Paulus öfters und erklärt in Kolosser 2 "8 Seht zu, dass niemand euch einfängt durch die Philosophie und leeren Betrug nach der überlieferung der Menschen, nach den Elementen der Welt und nicht Christus gemäß! 11 In ihm seid ihr auch beschnitten worden mit einer Beschneidung, die nicht mit Händen geschehen ist, sondern im Außiehen des fleischlichen Leibes, in der Beschneidung des Christus, 12 mit ihm begraben in der Taufe, in ihm auch mit auferweckt durch den Glauben an die wirksame Kraft Gottes, der ihn aus den Toten auferweckt hat. 13 Und euch, die ihr tot wart in den Vergehungen und in dem Unbeschnittensein eures Fleisches, hat er mit lebendig gemacht mit ihm, indem er uns alle Vergehungen vergeben hat. 20 Wenn ihr mit Christus den Elementen der Welt[12] gestorben seid, was unterwerft ihr euch Satzungen[13], als lebtet ihr noch in der Welt: 21 Berühre nicht, schmecke nicht, betaste nicht!, 22 – was doch alles zur Vernichtung durch den Gebrauch bestimmt ist, nach den Geboten und Lehren der Menschen? 23 Das alles hat zwar einen Anschein[14] von Weisheit, in eigenwilligem Gottesdienst[15] und in Demut und im Nichtverschonen des Leibes – also nicht in einer gewissen Wertschätzung[16] –, dient aber zur Befriedigung des Fleisches[17]." - "Elemente der Welt" sind nichtsbringende Regeln und Satzungen - Religiösität: Kolosser 2 "21 Berühre nicht, schmecke nicht, betaste nicht!" - die Taufe ist an die Stelle der Beschneidung vom abrahamischen Bund getreten - eine Beschneidung ohne Hände, sondern durch "Außiehen des fleischlichen Leibes" - wenn wir in den Bund eingetreten sind (wie vorhin gesagt: durch Glauben), hat uns Christus alle Sünden vergeben - Errettung passiert also durch den Glauben - niemand soll verurteilen wegen Festtags- oder Essensregelungen: Kolosser 2, "16 So richte euch nun niemand wegen Speise oder Trank oder betreffs eines Festes oder Neumondes oder Sabbats, 17 die ein Schatten der künftigen Dinge sind, der Körper selbst aber ist des Christus." - verneint wird auch die "charismatische Version" der Religiösität (ESV: "let noone disqualify you"): Kolosser 2 "18 Um den Kampfpreis soll euch niemand bringen, der seinen eigenen Willen tut in scheinbarer Demut[7] und Anbetung der Engel[8], der auf das eingeht[9], was er in Visionen gesehen hat[10], grundlos aufgeblasen von der Gesinnung[11] seines Fleisches," - Paulus nennt den Sabbat in Kolosser 2,17 einen "Schatten der künftigen Dinge", dessen "Körper" aber Christus gehört. - dies wird erklärt in Hebräer 4, 1-11: "1 Lasst uns nun dafür sorgen[1], dass nicht etwa – da die Verheißung, in seine Ruhe einzugehen, noch aussteht – jemand von euch als zurückgeblieben erscheint[2]. 2 Denn auch uns ist eine gute Botschaft[3] verkündigt worden, wie auch jenen; aber das gehörte Wort[4] nützte jenen nicht, weil es bei denen, die es hörten, sich nicht mit dem Glauben verband. 3 Wir gehen nämlich in die Ruhe ein als die, die geglaubt haben, wie er gesagt hat: »So schwor ich in meinem Zorn: Sie sollen nimmermehr in meine Ruhe eingehen[5]!«, obwohl die Werke von Grundlegung der Welt an geschaffen[6] waren. 4 Denn er hat irgendwo von dem siebten Tag so gesprochen: »Und Gott ruhte am siebten Tag von allen seinen Werken.« 5 Und an dieser Stelle wiederum: »Sie sollen nimmermehr in meine Ruhe eingehen[7]!« 6 Weil es nun dabei bleibt, dass einige in sie eingehen und die, denen zürst die gute Botschaft[8] verkündigt worden ist, des Ungehorsams wegen nicht hineingegangen sind, 7 bestimmt er wieder einen Tag, ein »Heute«, und sagt durch David nach so langer Zeit, wie vorhin gesagt worden ist: »Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht!« 8 Denn wenn Josua[9] sie in die Ruhe gebracht hätte, würde er danach nicht von einem anderen Tag geredet haben. 9 Also bleibt noch eine Sabbatruhe dem Volk Gottes übrig. 10 Denn wer in seine Ruhe eingegangen ist, der ist auch zur Ruhe gelangt von seinen Werken wie Gott von seinen eigenen. 11 Lasst uns nun eifrig sein, in jene Ruhe einzugehen, damit nicht jemand nach demselben Beispiel des Ungehorsams fällt!" - durch dieses Bild wird erneut verdeutlicht, dass Errettung durch Glauben, ohne Werke geschieht - der gesetzliche Bund wurde abgelöst, Galater 4 "4 als aber die Fülle der Zeit kam, sandte Gott seinen Sohn, geboren[1] von einer Frau, geboren[2] unter dem Gesetz, 5 damit er die loskaufte , die unter dem Gesetz waren, damit wir die Sohnschaft empfingen. 6 Weil ihr aber Söhne seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in unsere Herzen, der da ruft: Abba[3], Vater! 7 Also bist du nicht mehr Sklave, sondern Sohn; wenn aber Sohn, so auch Erbe durch Gott." - und eine Rückkehr zur Religiösität wird strikt abgelehnt: Galater 4 "8 Damals jedoch, als ihr Gott nicht kanntet, dientet ihr denen[4], die von Natur nicht Götter sind; 9 jetzt aber habt ihr Gott erkannt – vielmehr seid ihr von Gott erkannt worden. Wie wendet ihr euch wieder zu den schwachen und armseligen Elementen zurück, denen ihr wieder von Neuem dienen wollt? 10 Ihr beobachtet Tage und Monate und bestimmte[5] Zeiten und Jahre. 11 Ich fürchte um euch, ob ich nicht etwa vergeblich an[6] euch gearbeitet habe." - Paulus klagt die Galater dafür an, dass sie alte Feiertage "beobachten" - in Galater 4,21-31 interpretiert Paulus die Geschichte von Abraham und seinen 2 Söhnen geistlich: all diejenigen, die auf das Gesetz vertraün, sind Kinder von Hagai, und alle, die auf die Rettung durch Glauben vertraün, sind Sarahs Kinder. Erben werden aber nur diejenigen aus Glauben: Galater 4 "28 Ihr aber, Brüder, seid[13] wie Isaak, Kinder der Verheißung. 29 Aber so wie damals der nach dem Fleisch Geborene den nach dem Geist Geborenen verfolgte, so ist es auch jetzt. 30 Aber was sagt die Schrift? »Stoße die Magd und ihren Sohn hinaus! Denn der Sohn der Magd soll nicht mit dem Sohn der Freien erben.« 31 Daher, Brüder, sind wir nicht Kinder einer Magd, sondern der Freien." - Christen, die auf den alten Bund setzen, sind aus der Gnade gefallen und werden nicht errettet: Galater 5 "1 Für die Freiheit hat Christus uns frei gemacht. Steht nun fest und lasst euch nicht wieder durch ein Joch der Sklaverei belasten! 2 Siehe, ich, Paulus, sage euch, dass Christus euch nichts nützen wird, wenn ihr euch beschneiden lasst. 3 Ich bezeuge aber noch einmal jedem Menschen, der sich beschneiden lässt, dass er das ganze Gesetz zu tun schuldig ist. 4 Ihr seid von Christus abgetrennt[1], die ihr im Gesetz gerechtfertigt werden wollt; ihr seid aus der Gnade gefallen. 5 Wir nämlich erwarten durch den Geist aus Glauben die Hoffnung der Gerechtigkeit." - Bund mit Moses im überblick - ist eine zweiseitiger Landpachtvertrag zwischen Gott und den direkten Nachkommen Abrahams - das Zeichen war der Sabbat (2. Mose 31,12-17) - verspricht Segen für Gehorsam gegenüber dem moralischen Gesetz, dem Zivilgesetz und den Zeremonienregelungen - spezielle Regeln für Priester und Opfer - müssen aus dem Stamm Levi sein - Opfer können niemanden vollkommen machen - verspricht immer größer werdenden Fluch für Ungehorsam, bis hin zur Vertreibung - der Tempel und die Stiftshütte sind Kopien himmlischer Orte, bei denen Blut verspritzt wurde - Der Neue Bund - einseitige Abmachung zwischen Gott und jedem, er an ihn glaubt - ins Leben gerufen beim Abendmahl - das Zeichen ist der Leib und das Blut Christi - erinnern sollen sich beide Parteien daran, dass Gott nicht mehr unserer Sünden gedenkt - eigenes Priestertum und Opferwesen - Priestertum ist nach der Ordnung Melchisedeks - das singuläre Opfer Jesu macht den Gläubigen vollkommen - Blut wurde in der eigentlichen himmlischen Stiftshütte verspritzt - prophezeit in Jeremia 31 "31 Siehe, Tage kommen, spricht der HERR[25], da schließe ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund: 32 nicht wie der Bund, den ich mit ihren Vätern geschlossen habe an dem Tag, als ich sie bei der Hand fasste, um sie aus dem Land ägypten heraußuführen – diesen meinen Bund haben sie gebrochen, obwohl ich doch ihr Herr[26] war, spricht der HERR[27]. 33 Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel nach jenen Tagen schließen werde, spricht der HERR[28]: Ich lege mein Gesetz in ihr Inneres und werde es auf ihr Herz schreiben. Und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein. 34 Dann wird nicht mehr einer seinen Nächsten oder einer seinen Bruder lehren und sagen: Erkennt den HERRN! Denn sie alle werden mich erkennen von ihrem Kleinsten bis zu ihrem Größten, spricht der HERR[29]. Denn ich werde ihre Schuld vergeben und an ihre Sünde nicht mehr denken." - Gott betont den Unterschied zum Bund mit Mose - Gott wird nicht mehr unserer Sünde gedenken - das Ziel des Hebräerbriefes ist, zu betonen, dass der neue Bund den Bund mit Abraham und mit Mose ablöst - Jesus ist der perfekte Hohepriester und das vollkommene Opfer - die Gläubigen wurden dadurch vollkommen gemacht - man darf nicht mehr zurückgehen - ja, man kann es nicht mehr. Denn der Bund mit Mose existiert nicht mehr - keiner ist mehr in ihm! - Denn Christus hat das Gesetz erfüllt - das ist die Bedeutung dieser Phrase - Hebräer 5 "1 Denn jeder aus Menschen genommene Hohe Priester wird für Menschen eingesetzt im Blick auf das Verhältnis zu Gott, um sowohl Gaben als auch Schlachtopfer für Sünden darzubringen, 2 wobei er Nachsicht zu haben vermag mit den Unwissenden und Irrenden, da auch er selbst mit Schwachheit behaftet ist; 3 und um ihretwillen muss er, wie für das Volk, so auch für sich selbst, der Sünden wegen opfern. 4 Und niemand nimmt sich selbst die Ehre, sondern er wird von Gott berufen wie auch Aaron. 5 So hat auch der Christus sich nicht selbst verherrlicht, um Hoher Priester zu werden, sondern der, welcher zu ihm gesagt hat: »Mein Sohn bist du, ich habe dich heute gezeugt.« 6 Wie er auch an einer anderen Stelle sagt: »Du bist Priester in Ewigkeit[1] nach der Ordnung Melchisedeks.«" - die Hohenpriester im alten Bund mussten auch für ihre eigenen Sünden Opfer bringen - er wurde von Gott eingesetzt - weil er aber vom Stamm Juda (nicht Levi) war, war er Hohepriester nach der Ordnung Melchisedeks - Melchisedek in 1. Mose 14 "18 Und Melchisedek[7], König von Salem[8], brachte Brot und Wein heraus; und er war Priester Gottes, des Höchsten[9]. 19 Und er segnete ihn und sprach: Gesegnet[10] sei Abram von Gott, dem Höchsten, der Himmel und Erde geschaffen hat[11]! 20 Und gesegnet[12] sei Gott, der Höchste, der deine Bedränger[13] in deine Hand ausgeliefert hat! – Und Abram gab ihm den Zehnten von allem." - wahrscheinlich war Melchisedek eine Reinkarnation von Christus, denn: - "Brot und Wein" - siehe 1. Korinther 11 "23 Denn ich habe von dem Herrn empfangen, was ich auch euch überliefert habe, dass der Herr Jesus in der Nacht, in der er überliefert wurde, Brot nahm 24 und, als er gedankt hatte, es brach und sprach: Dies ist mein Leib, der für euch ist; dies tut zu meinem Gedächtnis! 25 Ebenso auch den Kelch nach dem Mahl[12] und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, dies tut, sooft ihr trinkt, zu meinem Gedächtnis! 26 Denn sooft ihr dieses Brot esst und den Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt. 27 Wer also unwürdig[13] das Brot isst oder den Kelch des Herrn trinkt, wird des[14] Leibes und Blutes des Herrn schuldig sein." - "dies tut zu meinem Gedächtnis" - ein Hinweis, dass es um einen Bund geht - Melchisedek heißt "König der Gerechtigkeit" und "König des Friedens" - Jesus war Priester für immer, und zwar nach der Ordnung Melchisedeks - Hebräer 7 "1 Denn dieser Melchisedek, König von Salem, Priester Gottes, des Höchsten, – der Abraham entgegenging und ihn segnete, als er von der Niederwerfung der Könige zurückkehrte, 2 dem auch Abraham den Zehnten von allem zuteilte – heißt übersetzt zunächst König der Gerechtigkeit, dann aber auch König von Salem, das ist König des Friedens. 3 Ohne Vater, ohne Mutter, ohne Geschlechtsregister, hat er weder Anfang der Tage noch Ende des Lebens, er gleicht[1] dem Sohn Gottes und bleibt Priester für immer." - Abraham und dadurch auch sein Nachkomme Levi gab Gott den Zehnten - Hebräer 7 "5 Und zwar haben die von den Söhnen Levi, die das Priestertum empfangen, ein Gebot, den Zehnten von dem Volk nach dem Gesetz zu nehmen, das ist von ihren Brüdern, obwohl auch die aus der Lende Abrahams hervorgegangen sind. 6 Er aber, der sein Geschlecht nicht von ihnen ableitete, hat den Zehnten von Abraham genommen und den gesegnet, der die Verheißungen hatte. 7 Ohne jeden Widerspruch aber wird das Geringere von dem Besseren[2] gesegnet. 8 Und hier zwar empfangen sterbliche Menschen die Zehnten, dort aber einer, von dem bezeugt wird, dass er lebt; 9 und sozusagen ist durch Abraham auch von Levi, der die Zehnten empfängt, der Zehnte erhoben worden, 10 denn er war noch in der Lende des Vaters, als Melchisedek ihm entgegenging." - im Bund mit Mose wurde ein Gesetz erlassen, den Zehnten zu geben - aber dieser Bund ist abgelöst worden - keine Vollkommenheit durch den mosaischen Bund: Hebräer 7 "11 Wenn nun die Vollendung durch das levitische Priestertum erreicht worden wäre – denn in Verbindung mit ihm hat das Volk das Gesetz empfangen –, welche Notwendigkeit bestand dann noch, einen anderen Priester nach der Ordnung Melchisedeks aufzustellen und nicht nach der Ordnung Aarons zu nennen?" - und nochmal anders herum gesagt: das Gesetz wurde geändert, denn Hebräer 7 "12 Denn wenn das Priestertum geändert wird, so findet notwendig auch eine änderung des Gesetzes statt." - Mose hat nichts mit dem neuen Bund zu tun: Hebräer 7 "13 Denn der, von dem dies gesagt wird, gehört zu einem anderen Stamm, aus dem niemand die Wartung des Altars hatte. 14 Denn es ist offenbar, dass unser Herr aus Juda entsprossen[3] ist, von welchem Stamm Mose nichts in Bezug auf Priester geredet hat." - der mosaische Bund ist abgesetzt: Hebräer 7 "18 Denn aufgehoben wird zwar das vorhergehende Gebot seiner Schwachheit und Nutzlosigkeit wegen 19 – denn das Gesetz hat nichts zur Vollendung gebracht –, eingeführt aber eine bessere Hoffnung, durch die wir uns Gott nahen." - der neue Bund ist der bessere: Hebräer 7 "21 dieser aber mit Eid durch den, der zu ihm[6] sprach: »Der Herr hat geschworen, und es wird ihn nicht gereuen: Du bist Priester in Ewigkeit[7]!« –, 22 so ist Jesus auch eines besseren Bundes Bürge geworden." - wonach dann eine Aufzählung folgt, warum der neue Bund besser ist: Hebräer 7 "26 Denn ein solcher Hoher Priester passte auch zu uns: heilig, sündlos, unbefleckt, abgesondert von den Sündern und höher als die Himmel geworden, 27 der nicht Tag für Tag nötig hat, wie die Hohen Priester, zürst für die eigenen Sünden Schlachtopfer darzubringen, dann für die des Volkes; denn dies hat er ein für alle Mal getan, als er sich selbst dargebracht hat. 28 Denn das Gesetz setzt Menschen als Hohe Priester ein, die mit Schwachheit behaftet sind, das Wort des Eides aber, das später als das Gesetz gegeben wurde, einen Sohn, der in Ewigkeit[11] vollendet[12] ist." Kapitel 8 "1 Die Hauptsache aber bei dem, was wir sagen, ist: Wir haben einen solchen Hohen Priester, der sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones der Majestät in den Himmeln, 2 als Diener[1] des Heiligtums und des wahrhaftigen Zeltes, das der Herr errichtet hat, nicht ein Mensch. 3 Denn jeder Hohe Priester wird eingesetzt, um sowohl Gaben als auch Schlachtopfer darzubringen; daher ist es notwendig, dass auch dieser etwas hat, das er darbringt. 4 Wenn er nun auf Erden wäre, so wäre er nicht einmal Priester, weil die da sind, die nach dem Gesetz die Gaben darbringen 5 – die dem Abbild und Schatten der himmlischen Dinge dienen, wie Mose eine göttliche Weisung empfing, als er im Begriff war, das Zelt aufzurichten; denn »Sieh zu«, spricht er, »dass du alles nach dem Muster machst, das dir auf dem Berge gezeigt worden ist!«. – 6 Jetzt aber hat er einen vortrefflicheren Dienst erlangt, wie er auch Mittler eines besseren Bundes ist, der aufgrund besserer Verheißungen gestiftet worden ist. 7 Denn wenn jener erste Bund tadellos wäre, so wäre kein Raum für einen zweiten gesucht worden." - der mosaische Bund war fehlerhaft: Hebräer 8 "7 Denn wenn jener erste Bund tadellos wäre, so wäre kein Raum für einen zweiten gesucht worden. 8 Denn tadelnd spricht er zu ihnen: »Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da werde ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund schließen, 9 nicht nach der Art des Bundes, den ich mit ihren Vätern machte an dem Tag, da ich ihre Hand ergriff, um sie aus dem Land ägypten heraußuführen; denn sie blieben nicht in meinem Bund, und ich kümmerte mich nicht um sie, spricht der Herr." - der alte Bund ist abgeschafft: Hebräer 8 "13 Indem er von einem »neuen« Bund spricht, hat er den ersten für veraltet erklärt; was aber veraltet und sich überlebt[5], ist dem Verschwinden nahe." - Hebräer 10 "9 dann sprach er: »Siehe, ich komme, um deinen Willen zu tun« – er nimmt das Erste weg, um das Zweite aufzurichten." - der alte Bund kann nicht vollkommen machen, und er ist abgeschafft: Hebräer 9 "6 Da aber dies so eingerichtet ist, gehen zwar in das vordere Zelt die Priester allezeit hinein und verrichten die Dienste[6], 7 in das zweite aber einmal im Jahr allein der Hohe Priester, nicht ohne Blut, das er darbringt für sich selbst und für die Verirrungen des Volkes. 8 Damit zeigt der Heilige Geist an, dass der Weg zum Heiligtum noch nicht offenbart ist, solange das vordere Zelt noch Bestand hat. 9 Dieses ist ein Gleichnis für die gegenwärtige Zeit, nach dem sowohl Gaben als auch Schlachtopfer dargebracht werden, die im Gewissen den nicht vollkommen machen können, der den Gottesdienst ausübt[7]. 10 Es sind nur – neben Speisen und Getränken und verschiedenen Waschungen – Satzungen des Fleisches, die bis zur Zeit einer richtigen Ordnung[8] auferlegt sind." - Hebräer 10 "1 Denn da das Gesetz einen Schatten der zukünftigen Güter, nicht der Dinge Ebenbild selbst hat, so kann es niemals mit denselben Schlachtopfern, die sie alljährlich darbringen, die Hinzunahenden für immer vollkommen machen." - Hebräer 10 "4 denn unmöglich kann Blut von Stieren und Böcken Sünden wegnehmen." - Jesus ist jetzt nur noch für den neuen Bund zu haben: Hebräer 9 "15 Und darum ist er Mittler eines neuen Bundes, damit, da der Tod geschehen ist zur Erlösung von den übertretungen unter dem ersten Bund, die Berufenen die Verheißung des ewigen Erbes empfangen." - der Bund mit Mose war nur ein Schatten, der auf den neuen Bund hindeutete: Hebräer 10 "1 Denn da das Gesetz einen Schatten der zukünftigen Güter, nicht der Dinge Ebenbild selbst hat, so kann es niemals mit denselben Schlachtopfern, die sie alljährlich darbringen, die Hinzunahenden für immer vollkommen machen." - die ersten Christen hatten auch die Auseinandersetzung mit Sektierern, siehe Apostelgeschichte 15 "5 Einige aber von denen aus der Sekte der Pharisäer, die gläubig waren, traten auf und sagten: Man muss sie beschneiden und ihnen gebieten, das Gesetz Moses zu halten. 6 Die Apostel aber und die ältesten versammelten sich, um diese Angelegenheit zu besehen. 7 Als aber viel Wortwechsel entstanden war, stand Petrus auf und sprach zu ihnen: Ihr Brüder[3], ihr wisst, dass Gott mich vor langer Zeit unter euch auserwählt hat, dass die Nationen durch meinen Mund das Wort des Evangeliums hören und glauben sollten." - das Ergebnis dieser Auseinandersetzung ist: Apostelgeschichte 15 "19 Deshalb urteile ich, man solle die, welche sich von den Nationen zu Gott bekehren, nicht beunruhigen, 20 sondern ihnen schreiben, dass sie sich enthalten von den Verunreinigungen der Götzen und von der Unzucht[7] und vom Erstickten und vom Blut." - Was ist also gültig nach Jesus (die Zeit, in der wir heute leben)? - Ende vom Römer - alle Gebote sind immer noch aktiv, bis auf - Zeremonienregelungen, z.B. Sabbat - Zivilgesetze, z.B. zum Zehnten