- In den Zeiten von Maleachi verachteten die Juden die Gebote in Bezug auf den Zehnten: - Maleachi 1 "6 Ein Sohn ehrt den Vater und ein Knecht seinen Herrn. Wenn ich nun Vater bin, wo ist meine Ehre? Und wenn ich Herr bin, wo ist meine Furcht[5]?, spricht der HERR der Heerscharen zu euch, ihr Priester, die ihr meinen Namen verachtet. Doch ihr sagt: »Womit[6] haben wir deinen Namen verachtet?« 7  Ihr, die ihr unreine Speise[7] auf meinem Altar darbringt. Doch ihr sagt: »Womit[8] haben wir dich unrein gemacht?« Indem ihr sagt: Der Tisch des HERRN, den kann man verachten[9]. 8 Auch wenn ihr Blindes darbringt, um es als Opfer zu schlachten, ist es für euch nichts Böses;[10] und wenn ihr Lahmes und Krankes darbringt, ist es für euch nichts Böses.[11] Bring es doch deinem Statthalter! Wird er Gefallen an dir haben oder dein Angesicht erheben[12]?, spricht der HERR der Heerscharen." - Gott will perfekte Opfer, Maleachi 1 "12 Ihr aber seid es, die ihn entweihen, indem ihr sagt: Der Tisch des Herrn, der kann unrein gemacht werden, und die Gabe für ihn[16], seine Speise, kann verächtlich behandelt werden. 13 Und ihr sagt: Siehe, welche Mühsal! Und ihr missachtet ihn[17], spricht der HERR der Heerscharen, und bringt Geraubtes herbei und das Lahme und Kranke; so bringt ihr die Opfergabe. Soll ich Gefallen haben an dem, was von eurer Hand kommt ?, spricht der HERR. 14 Aber verflucht sei, wer betrügt: Da gibt es in seiner Herde ein männliches Tier , und er gelobt es , schlachtet aber dann für den Herrn ein verdorbenes! – Denn ein großer König bin ich, spricht der HERR der Heerscharen, und mein Name ist gefürchtet unter den Nationen." - Was ist das Gebot zum Zehnten? 5. Mose 14 "22 Du sollst gewissenhaft allen Ertrag deiner Saat verzehnten, was auf dem Feld wächst, Jahr für Jahr, 23 und sollst essen vor dem HERRN, deinem Gott, an der Stätte, die er erwählen wird, um seinen Namen dort wohnen zu lassen, nämlich den Zehnten deines Getreides, deines Mostes und deines Oeles und die Erstgeborenen deiner Rinder und deiner Schafe, damit du lernst, den HERRN, deinen Gott, alle Tage zu fürchten. 24 Wenn aber der Weg zu weit für dich ist, dass du es nicht hinbringen kannst, weil die Stätte für dich zu fern ist, die der HERR, dein Gott, erwählen wird, um seinen Namen dort hinzulegen, wenn der HERR, dein Gott, dich segnet, 25 dann sollst du es für Geld geben[7]. Und dann binde das Geld in deine Hand zusammen und geh an die Stätte, die der HERR, dein Gott, erwählen wird! 26 Und gib das Geld für alles, was deine Seele begehrt, für Rinder und Schafe, für Wein und Rauschtrank und für alles, was deine Seele wünscht! Und iss dort vor dem HERRN, deinem Gott, und freue dich, du und dein Haus!" - Essen vor dem Herrn, ähnlich wie ein Erntedankfest! "Und iss dort vor dem HERRN, deinem Gott, und freue dich, du und dein Haus!" - wenn der Weg zu weit war, dann soll man den Ertrag (Getreide, Oel, Wein und Tiere) verkaufen, und kaufen, "alles, was deine Seele begehrt" - "an der Stätte, die er erwählen wird, um seinen Namen dort wohnen zu lassen" - in Jerusalem. Ein klarer Hinweis auf den mosaischen Bund! - die Leviten sollen auch einen (frei wählbaren) Anteil erhalten: 5. Mose 14 "27 Und den Leviten, der in deinen Toren wohnt , den sollst du nicht verlassen; denn er hat keinen Anteil noch Erbe mit dir. 29 Und der Levit – denn er hat keinen Anteil noch Erbe mit dir – und der Fremde und die Waise und die Witwe, die in deinen Toren wohnen , sollen kommen und essen und sich sättigen, damit der HERR, dein Gott, dich in allem Werk deiner Hand, das du tust, segnet." - Paulus schreibt darüber in 1. Korinter 9 "1 Bin ich nicht frei? Bin ich nicht Apostel? Habe ich nicht Jesus, unseren Herrn, gesehen? Seid nicht ihr mein Werk im Herrn? 2 Wenn ich für andere kein Apostel bin, so bin ich es doch für euch; denn das Siegel meines Apostelamtes seid ihr im Herrn. 3 Meine Verteidigung vor denen, die mich zur Untersuchung ziehen, ist diese: 4 Haben wir etwa kein Recht[1], zu essen und zu trinken? 5 Haben wir etwa kein Recht[2], eine Schwester als Frau mitzunehmen wie die übrigen Apostel und die Brüder des Herrn und Kephas[3]? 6 Oder haben allein ich und Barnabas kein Recht[4], nicht zu arbeiten? 7 Wer tut jemals Kriegsdienste auf eigenen Sold? Wer pflanzt einen Weinberg und isst dessen Frucht nicht? Oder wer hütet eine Herde und isst nicht von der Milch der Herde? 8 Rede ich dies etwa nach Menschen weise , oder sagt das nicht auch das Gesetz? 9 Denn in dem Gesetz Moses steht geschrieben: »Du sollst dem Ochsen, der da drischt, nicht das Maul verbinden«. Ist Gott etwa um die Ochsen besorgt? 10 Oder spricht er nicht durchaus um unsertwillen? Denn es ist um unsertwillen geschrieben, dass der Pflüger auf Hoffnung pflügen und der Dreschende dreschen soll auf Hoffnung, am Ertrag teilzuhaben. 11 Wenn wir euch das Geistliche gesät haben, was ist es da Großes, wenn wir von euch das Irdische[5] ernten? 12 Wenn andere an dem Recht[6] über euch Anteil haben, nicht erst recht wir? Wir haben aber von diesem Recht[7] keinen Gebrauch gemacht, sondern wir ertragen alles, damit wir dem Evangelium Christi kein Hindernis bereiten. 13 Wisst ihr nicht, dass die, welche die heiligen Dienste tun, aus dem Tempel[8] essen, dass die, welche am Altar tätig sind, Anteil am Altar haben? 14 So hat auch der Herr denen, die das Evangelium verkündigen, verordnet, vom Evangelium zu leben. 15 Ich aber habe von keinem dieser Dinge Gebrauch gemacht. Ich habe dies jedoch nicht geschrieben, damit es so mit mir geschieht; denn es wäre mir besser, zu sterben, als – meinen Ruhm soll mir niemand zunichtemachen. 16 Denn wenn ich das Evangelium verkündige, so habe ich keinen Ruhm, denn ein Zwang liegt auf mir. Denn wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkündigte! 17 Wenn ich dies nämlich freiwillig tü, so habe ich Lohn zu erwarten , wenn aber unfreiwillig, so bin ich nur mit einer Verwaltung betraut. 18 Was ist nun mein Lohn? Dass ich bei meiner Verkündigung[9] das Evangelium kostenfrei mache, sodass ich von meinem Recht[10] am Evangelium keinen Gebrauch mache."